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Förder-Finder.

Zuschuss, Kredit oder Steuerzulage, von Ihrem Bundesland bis nach Brüssel. Beantworten Sie ein paar Fragen zu Standort, Größe und Vorhaben, der Finder zeigt direkt, welche Programme infrage kommen könnten, und welche gerade nicht beantragbar sind.

Stand: Juli 2026. Fördersätze, Höchstgrenzen und Antragsfenster ändern sich häufig, teils kurzfristig, und einzelne Beträge weichen zwischen Quellen ab. Diese Seite ersetzt keine Fördermittelberatung. Bitte vor jeder Antragstellung die verlinkte offizielle Stelle prüfen. Und in fast allen Programmen gilt: Antrag immer vor Vorhabenbeginn, rückwirkend geht nichts.
bayern-it · förder-finder
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Wie die Förderlandschaft 2026 aussieht

Die wichtigste Einordnung vorweg, weil sie fast alles erklärt: Zuschüsse für Digitalisierung sind heute überwiegend Ländersache. Die beiden bekannten Bundesprogramme „Digital Jetzt" und „go-digital" sind ausgelaufen, ohne direkten Zuschuss-Nachfolger. Der Bund setzt stattdessen auf vier andere Hebel: Kredite (KfW), steuerliche Förderung (Forschungszulage), FuE-Zuschüsse (ZIM) und Qualifizierung.

Daraus folgt die zweite Einordnung: drei Förderarten mit völlig unterschiedlichem Charakter. Zuschüsse muss man nicht zurückzahlen, sie sind dafür gedeckelt, oft kontingentiert und teils sogar per Los oder Windhundprinzip vergeben. Die Forschungszulage ist ein gesetzlicher Rechtsanspruch, also planbar, ohne Fördertopf-Risiko und auch bei Verlust wirksam. Kredite müssen zurückgezahlt werden, erlauben dafür aber Volumina, die kein Zuschussprogramm abdeckt.

Bundesweite Programme

Forschungszulage (FZulG)

Aktiv · dauerhaft

Kein befristetes Programm, sondern ein gesetzlicher Rechtsanspruch, und damit das planbarste Instrument des Bundes. Zum 1. Januar 2026 deutlich aufgewertet. Wirkt auch, wenn das Unternehmen Verlust macht, dann als Barauszahlung. Wird in der Praxis oft übersehen, weil es sich wie ein Steuerthema statt wie eine Förderung anfühlt.

Förderhöhe
25 % der förderfähigen Kosten, 35 % für KMU, maximal 4,2 Mio. € pro Jahr
Bemessungsgrundlage
Seit 2026 bis 12 Mio. € pro Jahr (vorher 10 Mio. €)
Neu seit 2026
Zusätzlich 20 % Gemeinkostenpauschale auf die Personalkosten
Wer
Alle steuerpflichtigen Unternehmen, unabhängig von Größe und Branche, auch Einzelunternehmen und Freiberufler
Auftragsforschung
70 % des Rechnungsbetrags an den externen Forschungspartner sind förderfähig
Ablauf
Zweistufig: erst FuE-Bescheinigung bei der BSFZ, dann Antrag beim Finanzamt. Rückwirkende Beantragung möglich

Offizielle Quelle: bescheinigung-forschungszulage.de ↗

ZIM – Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand

Antragsstopp

Das größte FuE-Zuschussprogramm des Bundes, rund 630 Mio. € pro Jahr. Seit dem 4. Quartal 2025 so stark nachgefragt, dass die Anträge gestoppt wurden. Wer ein Forschungsvorhaben plant, sollte die Forschungszulage als Basis nehmen und ZIM erst wieder priorisieren, wenn der Stopp aufgehoben ist.

Einzelprojekt
Bis 690.000 €, Fördersatz für KMU bis 55 %
Kooperationsprojekt
Bis 560.000 € je Partner
Markteinführung
Bis 50 %, maximal 100.000 €
Wer
KMU bis 499 Beschäftigte (in bestimmten Fällen bis 999), Handwerk, freie Berufe
Status
Antragsstopp seit 7. Juli 2026, 12:00 Uhr. Wiederaufnahme laut BMWE frühestens Anfang 2027, abhängig vom Bundeshaushalt
Ausnahme
Internationale bilaterale und multilaterale Ausschreibungen laufen weiter

Offizielle Quelle: zim.de ↗

KfW ERP-Förderkredit Digitalisierung (511 / 512)

Aktiv

Seit 1. Juli 2025 die neue Struktur der KfW, sie ersetzt den alten ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit (380). Drei Stufen je nach Digitalisierungsgrad, ab Stufe 2 kommt zusätzlich ein Zuschuss zum Kredit dazu. Kredit 512 enthält 50 % Haftungsfreistellung für die Hausbank, was die Zusage auch bei knapperer Bonität erleichtert.

Volumen
Ab 25.000 €, zinsverbilligt
Stufen
Basis, LevelUp und HighEnd-Digitalisierung, bei Stufe 2 und 3 zusätzlich ERP-Förderzuschuss
Wer
Unternehmen jeder Größe, Digitalisierungsvorhaben inklusive KI-Einführung und digitaler Geschäftsmodelle
Wichtig
Antrag über die Hausbank vor Vorhabenbeginn, Zuschussantrag spätestens bis 24.11.2026

Offizielle Quelle: kfw.de ↗

KfW ERP-Förderkredit Innovation (513 / 514)

Aktiv

Das Gegenstück für echte Innovationsvorhaben, also neue oder wesentlich verbesserte Produkte, Prozesse und Dienstleistungen. Ersetzt seit 1. Juli 2025 neben dem Kredit 380 auch die ERP-Mezzanine-Programme.

Volumen
Bis 25 Mio. €, zinsverbilligt, drei Stufen
Wer
Innovative Unternehmen mit echten Innovations- und FuE-Projekten
Haftungsfreistellung
Kredit 514 mit 50 % Haftungsfreistellung für die Hausbank
Wichtig
Antrag ausschließlich über die eigene Hausbank, vor Vorhabenbeginn

Offizielle Quelle: kfw.de ↗

BAFA-Förderung Unternehmensberatung

Aktiv bis 31.12.2026

Nach dem Auslaufen von go-digital das wichtigste verbliebene Beratungsinstrument des Bundes, nutzbar auch für Digitalisierungs- und Innovationsberatung.

Alte Bundesländer
50 % Zuschuss, maximal 1.750 €
Neue Bundesländer
80 % Zuschuss, maximal 2.800 €
Bemessungsgrundlage
3.500 € je Beratung, maximal 5 Beratungen (höchstens 2 pro Jahr)
Wer
KMU

Offizielle Quelle: bafa.de ↗

Qualifizierungschancengesetz (QCG)

Aktiv · dauerhaft

Der oft übersehene Hebel, wenn es nicht um Technik, sondern um Menschen geht. Besonders relevant durch die KI-Kompetenzpflicht nach Artikel 4 der KI-Verordnung: Die gilt bereits seit dem 2. Februar 2025 für jedes Unternehmen, das KI einsetzt, und ab dem 2. August 2026 gibt es mit der Bundesnetzagentur eine Aufsichtsbehörde, die sie adressieren kann. Mehr dazu im Artikel zur KI-Kompetenzpflicht.

Kurskosten
Bis zu 100 % Übernahme, je nach Betriebsgröße
Lohnkosten
Bis zu 75 % Zuschuss während der Weiterbildung
Wer
Beschäftigte und Arbeitgeber, über die Bundesagentur für Arbeit

Offizielle Quelle: arbeitsagentur.de ↗

EXIST-Gründungsförderung

Aktiv

Für Gründungen aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, 2025/26 spürbar vereinfacht: vollständig digitale Anträge, weniger Unterlagen, mehr Pauschalen.

Gründungsstipendium
Stipendium plus Sachmittel für die Gründungsphase
Forschungstransfer
Für besonders forschungsintensive Gründungen
Wer
Gründungsvorhaben aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen

Offizielle Quelle: exist.de ↗

INVEST – Zuschuss für Wagniskapital

Aktiv bis 31.12.2026

Ein Sonderfall in dieser Liste: Den Zuschuss bekommt nicht Ihr Unternehmen, sondern Ihr Investor. Genau das macht eine Finanzierungsrunde für Business Angels deutlich attraktiver, wirkt also indirekt.

Erwerbszuschuss
25 % der Investitionssumme, steuerfrei
Obergrenze
Bis 100.000 € pro Investor und Jahr (maximal 500.000 € Investment pro Jahr)
Zusätzlich
Exitzuschuss beim späteren Verkauf der Anteile
Wer
Private Investoren, die sich an jungen innovativen Unternehmen beteiligen

Offizielle Quelle: bafa.de ↗

Hightech Agenda Deutschland – Künstliche Intelligenz

In Umsetzung

Die große KI-Initiative des Forschungsministeriums mit dem erklärten Ziel, bis 2030 zehn Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung KI-basiert zu erwirtschaften. Für einzelne Mittelständler selten direkt zugänglich, relevant vor allem in Verbundprojekten mit Forschungspartnern.

Schwerpunkt 2026
KI-Robotikbooster: Mehrzweckroboter, Schaufenster für „embodied AI", Erprobungs- und Weiterbildungszentren
Transfer-Leitprojekte
Automobil, Chemie, Biotech, Cleantech, Medizin, Agrifood
Wer
Überwiegend Hochschulen, Forschung und Unternehmen in Verbundprojekten

Offizielle Quelle: bmftr.bund.de ↗

EU-Ebene

Auf europäischer Ebene sind die Summen deutlich größer, dafür auch Hürden, Konkurrenz und Aufwand. Realistisch relevant vor allem für Unternehmen mit einer wirklich neuartigen Entwicklung, nicht für die Einführung von Standardsoftware.

Horizon Europe – Cluster 4 (Digital, Industry and Space)

Aktiv

Das große EU-Forschungsrahmenprogramm, Cluster 4 deckt KI, Digitalisierung und industrielle Transformation ab. Ein wichtiger Unterschied zu allen anderen Programmen hier: Ein einzelnes Unternehmen kann nicht im Alleingang antragen.

Forschungsmaßnahmen (RIA)
100 % der förderfähigen Kosten
Innovationsmaßnahmen (IA)
70 % für Unternehmen
Wer
Konsortium aus mindestens 3 Rechtsträgern aus 3 verschiedenen EU- oder assoziierten Staaten
Wichtig
Kein Alleingang möglich, KMU steigen meist als Partner in ein bestehendes Konsortium ein

Offizielle Quelle: research-and-innovation.ec.europa.eu ↗

EIC Accelerator

Aktiv

Der Europäische Innovationsrat fördert einzelne Unternehmen mit Deep-Tech-Innovationen kurz vor der Marktreife, als einziges Programm hier auch mit einer Beteiligung der EU am Unternehmen. Das Verfahren läuft dreistufig, mit steigendem Aufwand pro Stufe.

Förderhöhe
Zuschuss bis 2,5 Mio. € (70 %), optional plus Beteiligungskapital 0,5 bis 10 Mio. €
Wer
Einzelne Start-ups, KMU und kleine Mid-Caps, kein Konsortium nötig
Schritt 1
Kurzantrag mit Formular, Pitch Deck und 3-minütigem Video, Bewertung alle 2 Monate
Schritt 2
Vollantrag, im Programmjahr 2026 auf 20 Seiten verkürzt
Schritt 3
Jury-Interview: 10 Minuten Pitch, 30 Minuten Fragerunde
Wichtig
Setzt einen funktionierenden Demonstrator voraus (TRL 5), sehr kompetitiv

Offizielle Quelle: eic.ec.europa.eu ↗

IPCEI Künstliche Intelligenz

In Vorbereitung

Ein „Important Project of Common European Interest", von Deutschland koordiniert, für industrielle KI in Fertigung, Robotik, Materialforschung und autonomer Produktion. Verknüpft mit den IPCEI zu Cloud und Edge unter der 8ra-Dachinitiative.

Deutsche Beteiligung
Geplant über 1 Mrd. €, gemeinsam mit weiteren Mitgliedstaaten
Stand
16 Mitgliedstaaten, rund 150 vorausgewählte Projekte, europäisches Matchmaking seit März 2026
Wer
Unternehmen aller Größen mit industriellen KI-Vorhaben
Vorbehalt
Abhängig von Haushaltsmitteln und beihilferechtlicher EU-Genehmigung

Offizielle Quelle: ipcei-ai.de ↗

Programme der 16 Bundesländer

Hier liegt inzwischen der Schwerpunkt der Zuschussförderung, und die Unterschiede sind erheblich: von aktiven Digitalboni über KI-Produktgutscheine bis zu Programmen, deren Mittel erschöpft oder die ausgelaufen sind. Wählen Sie Ihr Bundesland.

Baden-Württemberg

Invest BW · Digitalisierungsfinanzierung · Innovationsgutscheine

Aktiv

Invest BW: einzelbetriebliche Investitions- und Innovationsförderung, 15 bis 45 % Zuschuss, bis 650.000 € je Projekt und 1,3 Mio. € je Verbundprojekt, mit eigenen Förderaufrufen zu Digitalisierung und KI.

Digitalisierungsfinanzierung (L-Bank): zinsverbilligtes Darlehen mit Tilgungszuschuss in drei Stufen, Stufe 3 (HighEnd/KI) mit 5 % Tilgungszuschuss. Ersetzt seit Juli 2025 die frühere Digitalisierungsprämie Plus.

Innovationsgutscheine BW: Zuschuss bis 20.000 € bei 50 % Förderquote, plus Gutschein „Mittelstand trifft Start-ups".

Quellen: l-bank.de ↗, wm.baden-wuerttemberg.de ↗

Bayern

Digitalbonus Bayern · Innovationsgutschein · Regionalförderung

Aktiv

Digitalbonus Bayern: KMU bis 249 Mitarbeitende mit Betriebsstätte in Bayern, 50 % Förderquote. Standard bis 10.000 €, Plus bis 30.000 € bei besonderem Innovationsgehalt, etwa KI-gestützter Datenanalyse, intelligenter Robotik oder digitalen Zwillingen. Kontingentbasiert: monatliches Kontingent, Antragsstart am 1. Werktag des Monats, kein Rechtsanspruch. Antrag ausschließlich digital über das ELSTER-Unternehmenskonto, Laufzeit bis 31.12.2027.

Innovationsgutschein Bayern: fördert externe Entwicklungsleistungen und wissenschaftliche Beratung, also ausdrücklich auch die Beauftragung externer Dienstleister.

Regionalförderung (BRF/GRW, „Transformation@Bayern"): Investitionszuschuss für Niederbayern, die Oberpfalz und Oberfranken. Bis 20 % für kleine und 10 % für mittlere Unternehmen, in C-Fördergebieten bis 45 %. Mindestinvestition 200.000 €.

Quellen: digitalbonus.bayern ↗, stmwi.bayern.de ↗

Berlin

Digitalprämie Berlin

Mittel erschöpft

KMU und Soloselbstständige mit Sitz in Berlin (Gründung vor 31.12.2021), Zuschuss bis 17.000 € bei 50 % Förderquote, Vergabe im Windhundprinzip.

Das Programm besteht, die Fördermittel waren zuletzt aber wiederholt erschöpft. Verfügbarkeit unbedingt vor Antragstellung prüfen.

Quelle: ibb-business-team.de ↗

Brandenburg

BIG-Digital

Aktiv

Brandenburgischer Innovationsgutschein für die Umsetzung von Digitalisierungsprozessen, inklusive der dafür erforderlichen Hard- und Software. Zuschuss bis 15.000 €.

Quelle: ilb.de ↗

Bremen

Digitaler Mittelstand KI · Beratungsförderung

Aktiv

Digitaler Mittelstand KI: seit 1. April 2026 neu, für KMU und Soloselbstständige mit Sitz im Land Bremen. 40 % für kleine Unternehmen und Soloselbstständige, 30 % für mittlere, maximal 17.000 €. Gründungen unter 12 Monaten bis 5.000 € mit verpflichtender Erstberatung. Bagatellgrenze 1.000 €, Laufzeit bis Ende 2027.

Beratungsförderung Digitalisierung / Arbeit 4.0: 50 % Zuschuss, maximal 5.000 €. Ergänzend FEI mit FuE-Zuschüssen bis 50 %.

Quellen: bab-bremen.de ↗, bis-bremerhaven.de ↗

Hamburg

Hamburg Digital Check · Hamburg-Kredit Digital

Aktiv

Hamburg Digital Check: Beratungszuschuss 50 %, maximal 7.500 €, für Informationssicherheit und digitalen Wandel inklusive KI. Löst seit August 2025 den früheren Hamburger Digitalbonus ab. Richtlinie bis 31.12.2026, Anträge bis 16.11.2026.

Hamburg-Kredit Digital: Darlehen von 25.000 € bis 2,5 Mio. €, dazu ein Zuschuss der Stadt bis 12 % des Darlehens (maximal 20.000 €) und 50 % Haftungsfreistellung.

Quelle: ifbhh.de ↗

Hessen

Distr@l · DIGI-Zuschuss (beendet)

Teils aktiv

Distr@l: Hessens zentrale Digitalisierungs- und FuE-Förderung für Start-ups, KMU, Hochschulen und Forschung. Zuschüsse bis 1 Mio. € in mehreren Förderlinien, zweistufiges Verfahren. Aktiv.

DIGI-Zuschuss: war 50 % bis 10.000 €, vergeben per Zufallsauswahl. Mit Ablauf der Förderphase im Juni 2026 beendet, keine weiteren Förderaufrufe vorgesehen. Bereits ausgewählte Unternehmen können bis 30.11.2026 abrechnen.

DIGI-Beratung (RKW Hessen): 400 € je Tagewerk beziehungsweise maximal 50 %, bis 15 Tagewerke pro Jahr.

Quellen: technologieland-hessen.de ↗, digitales.hessen.de ↗

Mecklenburg-Vorpommern

DigiTrans M-V

Aktiv

KMU und Start-ups mit Betriebsstätte in M-V. 50 % für kleine, 35 % für mittlere Unternehmen. Zuwendungsfähige Ausgaben 8.000 bis 20.000 € (im Einzelfall bis 100.000 €), Zuschuss in der Regel bis 10.000 €, in Ausnahmefällen bis 50.000 €. Standard-Hard- und -Software sind ausgeschlossen.

Mehrfach verlängert und aufgestockt, aber stark nachgefragt: Budgetstatus vor Antrag prüfen.

Quellen: lfi-mv.de ↗, digitalesmv.de ↗

Niedersachsen

Digitalbonus.Niedersachsen-innovativ

Ausgelaufen

War ein Zuschuss von 35 % für kleine und 20 % für mittlere Unternehmen, zwischen 3.000 und 50.000 €, mit ausdrücklichem Innovationsanspruch (reine Standardanschaffungen waren nicht förderfähig).

Bei der NBank unter „Ausgelaufene Förderungen" geführt, Stand 2026 ist kein direkter Nachfolger ausgeschrieben. Für Niedersachsen bleiben damit vor allem die Bundesprogramme relevant.

Quelle: nbank.de ↗

Nordrhein-Westfalen

Mittelstand Innovativ & Digital (MID)

Aktiv

Zum 1. Januar 2026 vom Projektträger Jülich auf die NRW.BANK übertragen und neu strukturiert, mit drei Bausteinen: MID-Digitalisierung, MID-Digitale Sicherheit und MID-Assistent/in.

MID-Digitalisierung fördert seit 2026 ausschließlich die Entwicklung marktgängiger digitaler Produkte mit Schlüsseltechnologien wie KI, maschinellem Lernen, Data Mining, Echtzeitverarbeitung oder AR/VR. 50 % Förderquote, Zuschuss zwischen 4.000 und 15.000 €.

Vergabe im Losverfahren, im Januar 2026 standen 17 Plätzen rund 260 Interessenten gegenüber.

Quellen: nrwbank.de ↗, mittelstand-innovativ-digital.nrw ↗

Rheinland-Pfalz

DigiBoost · Betriebsberatung · InnoTop

Aktiv

DigiBoost RLP: nicht rückzahlbarer Zuschuss, 75 % für Unternehmen unter 10 Mitarbeitenden, 50 % bis 30 und 25 % bis 100 Mitarbeitende. Maximal 15.000 €, Mindestvolumen 4.000 €.

Betriebsberatungsprogramm ISB: 50 %, maximal 500 € je Tagewerk, bis 20 Tagewerke in 4 Jahren.

InnoTop (EFRE): FuE-Zuschuss bis 500.000 €, Durchführbarkeitsstudien bis 52.500 €.

Quelle: isb.rlp.de ↗

Saarland

DigitalInvest KMU

Aktiv

Zuschuss bis 50 % für kleine und bis 30 % für mittlere Unternehmen. Basisvariante bis 12.500 €, Plus-Variante bis 20.000 €. Antragstellung über das Portal nFMI.

Quellen: saarland.de ↗, fmi.saarland.de ↗

Sachsen

Digitalisierung Zuschuss (FRL Digi-Z) · Digitalisierungsdarlehen

Aktiv

Für KMU und Freie Berufe mit Sitz oder Betriebsstätte in Sachsen, unterteilt in Heranführungsprojekte für Kleinstunternehmen und Transformationsprojekte. Bis 50 bis 60 % Zuschuss inklusive 10 % Tarifbonus, maximal 50.000 € je Vorhaben, Förderung einmal in drei Jahren. Laufende Antragstellung, zusammen mit dem Markteinführungszuschuss rund 95 Mio. € an EFRE- und Landesmitteln.

Ergänzend: Digitalisierungsdarlehen und SAB-Sachsenkredit Universal mit bis zu 10 % Tilgungszuschuss.

Quelle: sab.sachsen.de ↗

Sachsen-Anhalt

Digital Innovation · IB-Digitalisierungsdarlehen

Aktiv

Digital Innovation: für KMU und Freiberufler mit Sitz in Sachsen-Anhalt, investive Digitalisierungsprojekte entlang der 18 Themenfelder der Strategie „Sachsen-Anhalt Digital 2030". Seit dem 7. Förderaufruf (Richtlinienänderung Juli 2026) direkte Antragstellung mit wettbewerblichem Vergleich statt Losverfahren. Laufzeit bis 31.12.2026.

IB-Digitalisierungsdarlehen: 10.000 € bis 1,5 Mio. €, rund 1,95 % Festzins, bis 10 Jahre Laufzeit.

Quelle: ib-sachsen-anhalt.de ↗

Schleswig-Holstein

Digitalisierungsförderung im Landesprogramm Wirtschaft

Aktiv

Neue Förderrichtlinie seit Juni 2026, sie löst die bisherige DKU-Richtlinie ab. Für kleine Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Schleswig-Holstein, finanziert aus EFRE-, GRW- und Landesmitteln. Besonderheit: jede geförderte Beratung muss einen IT- und Informationssicherheitsteil enthalten. Befristet bis 30.06.2027, Verlängerungsoption bis maximal Ende 2029.

Zum Vergleich die Konditionen der Vorgängerrichtlinie bis Juni 2026: 40 % Förderquote, Beratung bis 20.000 € zuwendungsfähig (maximal 8.000 € Zuschuss), Umsetzung bis 200.000 € (maximal 80.000 €). Die Sätze der neuen Fassung vor Antrag bei der WTSH verifizieren.

Quelle: wtsh.de ↗

Thüringen

Digitalbonus Thüringen

Mittelstopp

KMU mit Betriebsstätte in Thüringen, bis 50 % Zuschuss, maximal 15.000 €, bei Projektgrößen von 5.000 bis 150.000 €. Laufzeit bis 31.12.2026.

Stand Oktober 2025 waren die verfügbaren Mittel ausgeschöpft (Mittelstopp). Status vor Antrag bei der Thüringer Aufbaubank prüfen.

Quelle: aufbaubank.de ↗

Häufig empfohlen, aber ausgelaufen

Diese beiden Programme tauchen in vielen Ratgebern und Blogbeiträgen immer noch als Empfehlung auf. Beide sind beendet, es gibt keinen direkten bundesweiten Zuschuss-Nachfolger für Digitalisierungsinvestitionen.

Digital Jetzt

Beendet

Zum 31.12.2023 ausgelaufen, das Portal wurde zum 31.03.2026 abgeschaltet. Anträge sind nicht mehr möglich. Förderte digitale Investitionen und Qualifizierung mit 30 bis 70 % und maximal 50.000 € (in Sonderfällen 100.000 €).

go-digital

Beendet

Zum 31.12.2024 ausgelaufen. Förderte Beratungsleistungen mit bis zu 50 % und maximal rund 16.500 €. Als Ersatz für Beratungskosten bleibt vor allem die BAFA-Beratungsförderung.

Was sich kombinieren lässt

Mehrere dieser Programme lassen sich unter bestimmten Voraussetzungen kombinieren. Die Forschungszulage ist dabei der praktischste Baustein, weil sie als Rechtsanspruch neben andere Förderungen treten kann, solange dieselben Kosten nicht doppelt gefördert werden (Kumulierungsverbot). Typisch ist auch die Kombination aus einem Landeszuschuss für die Investition und einem KfW-Kredit für den Rest der Finanzierung. Ob das im Einzelfall zulässig ist, entscheidet immer die jeweilige Bewilligungsstelle, pauschal lässt sich das nicht seriös beantworten.

Wie wir bei Bayern-IT damit umgehen

Wir sind keine zertifizierten Fördermittelberater und stellen keine Anträge für Sie. Was wir machen: im Erstgespräch offen sagen, welches Programm nach unserer Einschätzung passen könnte, und auf Wunsch eine technische Projektbeschreibung liefern, wie sie viele Anträge verlangen. Die Antragstellung selbst läuft bei den meisten dieser Programme ohnehin über Sie oder eine spezialisierte Fördermittelberatung, nicht über uns als Dienstleister.

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